Die Seele baumeln lassen

Erstellt am 25.09.2020

 

SOEST-ARNSBERG – Im Herbst und Winter würden viele Menschen am liebsten in den sonnigen Süden verreisen. Axel Nickol, Zentraler Ansprechpartner Reisen bei der Diakonie Ruhr-Hellweg, sagt etwas anderes: Wer einfach mal abschalten und die in diesem Jahr besonderen Alltagsbelastungen hinter sich lassen möchte, sollte gerade in den kühleren Monaten an die Nordsee fahren – nach Spiekeroog zum Beispiel. Im Kurzinterview erklärt der Tourismus-Experte, warum die Ostfriesische Insel im Herbst und Winter für viele Reisende, die etwas für ihr Wohlbefinden tun möchten, so reizvoll ist.

Eine Fahrt nach Spiekeroog im Herbst und Winter – was ist daran attraktiv?

Axel Nickol: Freunde der Nordsee lieben diese Zeit im Jahr, denn sie ist einfach etwas Besonderes. Spiekeroog im Herbst und Winter – das ist durchatmen und die Seele baumeln lassen in scheinbar unendlicher Weite. Das ist sich spüren bei Wind und Wetter am weiten Strand mit dem brausenden Meer. Und direkt hinter der Düne mit Blick auf die Salzwiesen wartet eine heimelige Ferienwohnung, die auch für Selbstversorgung perfekt ausgestattet ist…

Also ideale Bedingungen für eine schöne Auszeit vom Alltag?

Nickol: Absolut. Es gibt eigentlich keinen besseren Ort, um runterzukommen und abzuschalten. Wenn die eigentliche Saison vorbei ist und man den Strand für sich alleine hat. Es ist herrlich, gleich morgens ans Meer zu gehen – wenn die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind und nur eine Handvoll Spaziergänger unterwegs ist. Die See tost, und die Möwen trotzen mit Leichtigkeit dem Wind. Der Geruch von Seetang und Salz liegt in der Luft. Und das Meer in seiner mächtigen Bewegung strahlt eine Ruhe aus, die beinahe meditativ wirkt – einfach ideal, um aktiv zu werden und abzuschalten.

Was gibt es für Freizeitmöglichkeiten auf der Insel?

Nickol: Auch in dieser Zeit des Jahres gibt es so viel auf der Insel zu sehen und zu entdecken! Nach einem langen Spaziergang am Strand können die Gäste die Wellness-Oase oder das DünenSpa genießen. Auch ein schöner Bummel im urigen Inselzentrum tut Körper und Seele gut. Darüber hinaus können die Reisenden die Insel auf dem Rücken eines Islandpferdes entdecken, das Muschelmuseum besuchen oder einen Film im Inselkino ansehen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die historische, 1696 erbaute evangelisch-lutherische Inselkirche. Im Herbst und Winter werden hier stimmungsvolle Gottesdienste gefeiert.

Wo können Reisende übernachten?

Nickol: Zum Beispiel im  „Haus am Meer“ der Diakonie Ruhr-Hellweg. Von dort aus ist es nur ein „Katzensprung“ bis zum Strand. Unsere Familienferienstätte bietet – unter Beachtung aller Corona-Vorschriften – ideale Bedingungen für Kinder- und Jugendgruppen, Konfirmandenfreizeiten, Eltern mit Kindern und spontane Backpacker auf der Suche nach Entschleunigung.

Informationen zu besonderen Herbst- und Winterangeboten gibt es unter: www.diakonie-haus-am-meer.de

 

 

Besondere Atmosphäre am weiten Strand: Auch in der kühleren Zeit des Jahres kann die Nordseeinsel Spiekeroog reizvoll sein.

Axel Nickol, Zentraler Ansprechpartner Reisen bei der Diakonie Ruhr-Hellweg. Foto: drh/René Golz