Weiterhin Seelsorge in Krisensitutionen

Erstellt am 02.02.2021

 

KREIS SOEST – Die Ankündigung, dass die ehrenamtliche Notfallseelsorge im Kreis Soest mindestens bis zum 15. Februar aufgrund der Corona-Pandemie mit ihrem seelsorglichen Angebot im Krisenfall aussetzt, hat für  Irritationen in der Öffentlichkeit gesorgt. Zur Klarstellung: Diese Entscheidung betrifft ausschließlich  die vom Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg verantwortete und organisierte Notfallseelsorge.

Alle Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden stehen selbstverständlich weiterhin  in einer Krisensituation als Ansprechpartner zur Verfügung. Das gilt auch für die Katholischen Geistlichen, wie Dechant Thomas Wulf ausdrücklich betont. „Unsere Seelsorger in den Pastoralverbünden sind gerade in Not- und Krisensituationen immer erreichbar. Uns ist es wichtig, in diesem Zusammenhang  ein deutliches Zeichen  zu geben: ,Wir sind für Euch da!‘ Besonders auch in diesen schwierigen Zeiten.“  Die Erreichbarkeit in den einzelnen Kommunen ist in der Regel über die Pforten an den Krankenhäusern organisiert.

Auch im Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg bleibt die Erreichbarkeit der Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden garantiert. Superintendent Dr. Manuel Schilling: „Die Ortspfarrerinnen  und -pfarrer stehen für seelsorgliche Anliegen immer zur Verfügung.“

Über Dietmar Gröning-Niehaus vom Leitungsteam der Notfallseelsorge ist sichergestellt, dass in einer „besonderen Lage“, der zuständiger Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin, die der Einsatzstelle am nächsten sind, nach Möglichkeit  erreicht und gebeten werden, die Betreuung von Angehörigen oder Unfallopfern zu übernehmen.

Die ehrenamtliche Notfallseelsorge wird so schnell wie möglich wieder ihren Dienst aufnehmen. Dies hängt aber hauptsächlich von der Entwicklung der Pandemie ab. (lim)

 

 

 

Die Notfallseelsorge möchte so schnell wie möglich wieder an den Start gehen.