Klima-Umwelt

Kontakt:

Markus Kaulbars

Markus Kaulbars

Klimaschutzmanager Ev. Kirchenkreis Soest-Arnsberg

Mobil: 0170 2380398

E-Mail: Markus.Kaulbars@evkirche-so-ar.de

Kontakt:

Heinz Limberg

Heinz Limberg

Umweltbeauftragter Ev. Kirchenkreis Soest-Arnsberg

Mobil: 0160 440 9843

E-Mail: H.Limberg@EvKircheLippstadt.de

Klimaschutz-Fachtagung 2027 in Soest -> Anmeldung

Am Samstag, den 20. Februar 2027 findet die 4. Klimaschutz - Fachtagung des Evangelischen Kirchenkreises Soest - Arnsberg statt.

Dieses Jahr sind wir wieder im Siegmund-Schultze Haus in Soest (Siegmund-Schultze-Weg 102A, 59494 Soest) zu Gast.

 

Themenschwerpunkt wird dieses Jahr der Hitzeschutz sein.

Der zurückliegende Sommer hat uns eindruckvoll veranschaulicht, wie der Klimawandel voranschreitet, und dass auch in unserem Breitengraden mittlerweile gefährliche, hitzebedingte Situationen entstehen können.

 

Wir freuen uns daher, mit Frau Dr. med. Sonja - Marie Micudaj eine Medizinerin gewinnen zu können, die uns näher bringen wird, was Hitze mit unserem Körper macht.

 

Agenda nach aktuellem Stand:

 

  • Sommer – Sonne – Sonnenstich? Hitzeschutz!
    Dr. med. Sonja-Marie Micudaj (Münster) 
    Auswirkungen von Hitze auf unseren Körper - Wie geht effektiver Hitzeschutz?

  • Clever einkaufen für den Klimawandel
    Klimaklassen bei Elektrogeräten mit Susanne Schulze 
    Ev. Erwachsenen- und Familienbildung

  • Förderprogramme zum Hitzeschutz
    vorgestellt von Markus Kaulbars
    Klimaschutzmanager des Kirchenkreises

 Agenda Klimaschutz Fachtagung 2027 zum Download

Für den Zeitraum am Nachmittag kann es noch zu Anpassungen bei der Agenda kommen. 

 

Die Veranstaltung richtet sich primär an alle KirchbaumeisterInnen, Presbyteriumsmitglieder, sowie Umweltbeauftrage der Kirchengemeinden unseres Kirchenkreises, und ist kostenfrei. Eine Teilnahme externer Klimaschutzinteressierter und auch Fachbesucher (Architekten, Ingenieure, Energieberater) ist aktuell noch möglich, und willkommen.

 

Wir hoffen auf eine spannende Veranstaltung, mit regem Austausch und der Möglichkeit zur Vernetzung!

 

Die Veranstaltung wird organisiert in Zusammenarbeit des Klimaschutz-Management / Klimaausschuss des Ev. Kirchenkreises Soest-Arnsberg, mit der  Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e.V. 

 

Online-Registrierung über folgenden Link oder QR-Code weiter unten:

Klimaschutz-Fachtagung 2027| Hitzeschutz | Anmeldung

 

Fahrgemeinschaften:

Wir möchten anregen, Fahrgemeinschaften zu bilden.

Dazu besteht über folgende Abfrage die Möglichkeit, über die Kommentarfunktion in Kontakt miteinander zu kommen, und diese in Eigenregie zu organisieren bzw. sich auszutauschen.

Ggf. brauchen Personen auch eine Mitfahrgelegenheit vom Bahnhof. Diese könnten dort angeboten und angefragt werden. 

Der öffentliche Link zur Fahrgemeinschaften-Umfrage:
Mitfahrgelegenheit zur 4ten Klimaschutz-Fachtagung | Siegmund-Schultze-Weg 102A | 59494 Soest

 

Klimaschutz-Fachtagung 2027 QR Code
Klimaschutz-Fachtagung 2026 in Neheim (Erfahrungsbericht)

Kirche hat Zukunft im Blick

19.3.2026

Klimaschutz-Fachtagung in Neheim ermöglicht Blick hinter Kulissen. 

Gruppenfoto Fachtagung Klimaschutz 2026
Bei der 3. Klimaschutz- Fachtagung im Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg stand in Neheim die Besichtigung der technischen Anlagen der Christuskirche in Neheim auf dem Plan. Klimaschutzmanager Markus Kaulbars (li.) und Architekt Sven Busse (4.v.re.) aus der Neheimer Gemeinde steuerten ihr Fachwissen bei. Fotos: Frank Albrecht

Von Frank Albrecht

 

Neheim. Wie kann die zukünftige Energieversorgung von evangelischen Kirchen und Gebäuden aussehen? Und welche Erfahrungen mit einer klimafreundlichen Umrüstung bestehender Gebäude konnten in den letzten Jahren schon gemacht werden? Diesen und weiteren Fragen in Sachen Klimaschutz stellte sich jetzt die 3. Klimaschutz-Fachtagung des Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg in Neheim. Die Nähe zur energetisch bereits umgerüsteten Christuskirche der Gemeinde begünstigte für die siebzehn Teilnehmenden aus verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises die Kombination von Theorie und praktischen Einblicken.

 

Bevor allerdings die Energieverbräuche und der Ausstoß von Kohlendioxid im Mittelpunkt der Tagung standen, begrüßte Superintendent Dr. Manuel Schilling die Anwesenden mit einem spirituellen Impuls. „Wir sind im Glauben an den dreifachen Gott mit dem Klima befasst, und wir sehen es als eine Verpflichtung an“, so Dr. Schilling.

 

Angesichts der klimatischen, aber auch der politischen Entwicklungen in Deutschland sehe sich die Evangelische Kirche beauftragt und habe eine Perspektive, so der Superintendent. Gegen die Meinungsmache von Populisten zu den verschiedenen Klimathemen gelte es nicht laut zu sein, dafür aber gut zuzuhören. „Wir wollen beharrlich und besonnen bleiben, fokussiert auf das, was wir erreichen möchten“, so Dr. Schilling. Und dabei marschiere man in eine gemeinsame Richtung, gab er den Anwesenden mit.

 

Einen „Impuls aus 30.000 Metern Flughöhe“ zum Klima gab dann Markus Kaulbars, Klimaschutzmanager des Kirchenkreises, der neben einem Fachvortrag als Einleitung zum Thema auch die Moderation der Tagung übernahm. Dabei wurden die Teilnehmenden zunächst mit erschreckenden Klima-Zahlen konfrontiert: So zum Beispiel mit den 60 bis 80 Milliarden Euro, die in den letzten Jahren in Deutschland für die Nutzung fossiler Energien ausgegeben wurden.

 

„Der kürzeste Weg zur Nutzung klimaneutraler Energie ist die Verbindung zwischen zwei Punkten in Form einer Graden“, so Kaulbars. Um die Klimaziele zu erreichen, sei also mehr Kontinuität in der Umsetzung erforderlich. Jede Abweichung vom geraden Weg koste Planungssicherheit und verzögere die Reduzierung von Kohlendioxid. Vor allem Klimakatastrophen mit Belastungen für die Menschen seien die Folge.

Klimaneutralität ist ein Marathon

„Die angestrebte Klimaneutralität ist ein Marathon“, schwor Kaulbars die Zuhörenden ein, wobei je früher eingespart werden könne, desto größer der Nutzen für das Klima und die Menschen sei, so der Klimaschutzmanager. Vor den unwiderruflichen so genannten Kippunkten des Klimawandels gelte es die vorhandenen Spielräume zu nutzen. Der Reduktionspfad der Landeskirche sehe bis zum Jahr 2030 eine 50-prozentige Verringerung des CO²-Ausstoßes (gegenüber dem Jahr 2023) vor. Um das Ziel zu erreichen, sei ein einfacher und robuster Monitoring-Prozess erforderlich.

 

Den in der Neheimer Gemeinde beschrittenen Weg zur Umrüstung der Christuskirche beschrieb in der Folge der Architekt und Kirchbaumeister Sven Busse. „Die Besonderheit der abgeschlossenen Arbeiten lag in der Berücksichtigung des geltenden Denkmalschutzes“, so Busse. Dieser galt für die Arbeiten als echte Herausforderung.

 

Busse beschrieb, dass im Jahr 2020 ein erheblicher baulicher Aufwand in und an der Kirche festgestellt worden sei. Mit der Gemeinde habe man sich einvernehmlich auf das Ziel einigen können, die Christuskirche zukunftsfest zu machen. Über einen Zeitraum von rund zwei Jahren habe man die Kosten für die erforderlichen Arbeiten kalkuliert und mit der Gemeinde abgestimmt. Danach seien die zweiundzwanzig Jahre alte Gas-Heizung im Keller der Kirche und vor allem die Elektrik der Kirche ausgetauscht worden, ohne dass das denkmalgeschützte Gebäude maßgeblich beeinträchtigt worden sei.

 

Kirchbaumeister Busse beschrieb weiter, dass man sich aus zeitlichen Gründen im Jahr 2024 entschieden habe, die erforderlichen Arbeiten auch ohne Förderzusage zu starten. Heute verfügt die Christuskirche über eine Wärmepumpe und eine kleine Gasheizung zum Schutz der historischen Orgel bei starken Minustemperaturen. Das neu gebaute Gemeindehaus an der Kirche wird vollständig über Erdwärme versorgt und hat eine Photovoltaikanlage mit zwei 10-kWh-Speichern. Für die Umbauarbeiten hat die Gemeinde rund 160.000 Euro in die Christuskirche investiert.

 

Neben der energetischen Umrüstung der Kirche gehörten auch neue Möglichkeiten zum Ablesen von Verbräuchen in kirchlichen Gebäuden per App sowie eine ausführliche Beschreibung des „Refill-Systems“ – vorgetragen durch Susanne Schulze von der evangelischen Erwachsenenbildung. Schulze beschrieb dabei die Möglichkeiten, Kohlendioxid auch beim Konsum von Wasser bzw. Mineralwasser einsparen zu können. „In Deutschland wurden im letzten Jahr 10,2 Milliarden Liter Mineralwasser verbraucht – 129 Liter je Kopf“, skizzierte Schulze. Vor allem Verpackung und Transport des Wassers seien für die CO²-Werte verantwortlich. Deutlich günstiger sei hier der Umstieg auf Leitungswasser, was helfen könne, Kosten zu sparen und die Ökobilanz zu verbessern.

 

Dazu stellte Susanne Schulze die Initiative „Refill Deutschland“ vor, die ein bundesweites Netz aufbaut, in dem sich Leitungswasser in eigenen Gefäßen kostenlos abfüllen lässt. „Im Kirchenkreis gibt es noch Luft nach oben“, so Schulze, die dafür warb, dass mehr Gemeinden mit festen Öffnungszeiten z.B. im Gemeindebüro der Initiative beitreten. Mit einem Blick auf die Möglichkeiten, Kirchenland für die Nutzung von Photovoltaik zu nutzen und das Handlungsfeld „Mobilität“ neigte sich der theoretische Teil des Fachtages seinem Ende zu.

 

Zwischen den Vorträgen wurden die technischen Anlagen an Kirche und Gemeindehaus besichtigt. Dazu nutzte der Presbyteriumsvorsitzende Wolfgang Faber die Gelegenheit, Sven Busse und seiner Frau Gundl für den großen ehrenamtlichen Einsatz beim Umbau der Kirche zu danken. „Hier wurden viel Herzblut und Erfahrung investiert“, so Faber in der Runde. Mit einem Austausch der Teilnehmenden ging die Fachtagung zu Ende.

Die Führungen in der energetisch aufgerüsteten Christuskirche führten interessierte Teilnehmende der Fachtagung auch in die entlegensten Winkel des alten Gebäudes.
Zusage Anschlussvorhaben zur Umsetzung der Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (01.10.2024 - 30.09.2027)

Am 15. August 2025 ist vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, – übermittelt durch die bundeseigene Gesellschaft 'Zukunft-Umwelt-Gesellschaft' (ZUG) – die Zusage für die Anteilsfinanzierung des Anschlussvorhabens eingegangen.
Damit können die im integrierten Klimaschutzkonzept beschlossenen Maßnahmen über eine Projektlaufzeit von 3 Jahren nunmehr umgesetzt werden. Zudem werden Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Klimaschutz aktiv unterstützt. 

 

Informationen zum Förderprogamm dieses Projektes:

Titel der Förderung: KSI: Anschlussvorhaben für den Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg
Laufzeit: 01.10.2024 bis 30.09.2027
Förderkennzeichen: 67K18426-1

 

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.
Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: 
Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. 
Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukl. Sicherheit Nationale Klimaschutzinitiative (NKI)

Projektträger:

Zukunft Umwelt Gesellschaft
Klimaschutz-Fachtagung im Febuar 2025

Am Samstag, den 22. Feburar 2025 hat die Klimaschutz-Fachagung des Ev. Kirchenkreises Soest-Arnsberg im Siegmund-Schultze Haus in Soest stattgefunden. 

 

Bericht zur 2ten Klimaschutz-Fachagung in Soest

 

Klima-Fachtagung
Grünes Picknick im Garten der Wiesenkirche, Schöpfungszeit 2024 Soest

Vortrag zur Funktionsweise des Balkonkraftwerkes (vom 7.9.24)

Balkonkraftwerk Erläuterung
Balkonkraftwerk Diskussion danach
Erklärvideo zur Verwendung der 4% Klimaschutzpauschale in der Kirchengemeinde

Entdecken Sie, wie Jürgen, der Baukirchmeister einer lebendigen Kirchengemeinde, erfolgreich eine Klimaschutzmaßnahme umsetzt, indem er die Klimaschutzpauschale und die Hilfe des Klimaschutzmanagements des Kirchenkreises nutzt.

Integriertes Klimaschutzkonzept des Ev. Kirchenkreises Soest-Arnsberg

Das 'Integrierte Klimaschutzkonzept' des Ev. Kirchenkreises Soest-Arnsberg wurde vom Kreissynodalvorstand (KSV) des Kirchenkreises am 21.03.2024 verabschiedet.
Es fungiert als Fortschreibung und gilt parallel zum synodal verabschiedeten Klimaschutzkonzept vom 19. Juni 2021.

 

Das Konzept wurde u.a. in Zusammenarbeit mit den beauftragten ENERGIELENKERN erstellt unter der Maßgabe, den Vorgaben und Anforderungen des Fördergebers (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) im Rahmen der ‚Nationalen Klimaschutzinitiative‘ zu entsprechen.

 

Das Konzept ist mitterweile durch den Projektträger (Zukunft – Umwelt – Gesellschaft, ZUG, www.z-u-g.org ) angenommen und bestätigt worden.

 

Das neue "Integrierte Klimaschutzkonzept" 2024 kann nachfolgend herunter geladen werden:

Neue Sitzbankheizung in der Schlosskapelle Overhagen

In der Schlosskapelle Overhagen in der Kirchengemeinde Lippstadt ist im März 2024 die neue Sitzbankheizung der Fa. Havener in Betrieb gegangen.

Neue Sitzbankheizung in der Schlosskapelle Overhagen
© Daniel Siekmann
Neue Sitzbankheizung in der Schlosskapelle Overhagen
© Daniel Siekmann
Neue Sitzbankheizung in der Schlosskapelle Overhagen
© Daniel Siekmann

 

 

 

Mit der neuen elektrischen Sitzbankheizung kann die Kapelle sehr viel effizienter und zielgerichteter beheizt werden. Anstelle der großen Luftheizung welche die Gebäudehülle erwärmt, sorgt die körpernahe Wärmequelle für ein behagliches Empfinden direkt am Körper. Die schöne Schlosskapelle wird für Taufen, Hochzeiten oder Ökomenische Friedensgebete genutzt.

 

Eine Darstellung der neuen Sitzbankheizung wurde vom Klimaschutzbeauftragten der Ev. Kirchengemeinde Lippstadt, Herrn Daniel Siekmann erstellt:

Stattliche Energieeinsparung von 31% im Bereich Wärme im Stift Cappel

Eine weitere Erfolgsmeldung für den Klimaschutz und den Geldbeutel konnte im Stift Cappel vermeldet werden.

 

Für das Jahr 2023 konnte eine Reduzierung des Wärmebedarfs um stattliche 31% erreicht werden!

Synodenbeschluss zur 4% Klimaschutzpauschale vom 17.06.2023

Der Evangelische Kirchenkreis Soest-Arnsberg engagiert sich für den Klimaschutz, und lässt seinen Worten auch Tagen folgen. Als Teil der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) steht der Kirchenkreis Soest-Arnsberg (KK So-Ar) zu den Beschlüssen, 4% der Kirchensteuerzuweisung zweckgebunden für den Klimaschutz einzusetzen (Klimaschutzpauschale). Diese lauten im Einzelnen wie folgt:

Der Beschluss der Kreissynode vom 17.Juni 2023,  Regionale Klimaschutzkonten einzurichten (Verfahren „D“) wurde mit einer Handreichung konkretisiert (s.o.). Die Vorteile die bei diesem Verfahren gesehen werden sind:

  • Zukunftsträchtig durch regionales Bewusstsein
  • Größere Maßnahmen sind auch für kleinere Gemeinden realisierbar
  • Entscheidungshoheit beim Mitteleinsatz in der Region bleibt näher bei den Kirchengemeinden (KG)
  • Entspricht Vorgabe der Verordnung zum Klimaschutzgesetz, dass „…Der Planungshorizont für die Verwendung der Klimaschutzpauschale … die Grenzen einer Kirchengemeinde überschreiten“ soll

Die damit verbundenen Herausforderungen eines erhöhten Abstimmungsbedarfes innerhalb einer Region sollen nicht verschwiegen werden. Zur Unterstützung des Abstimmungsprozesses werden die nachfolgenden Hilfestellungen bereit gestellt.

Verwendung der 4% Klimaschutzpauschale


Zur Verwendung der Klimaschutzpauschale ist ein Prozess entwickelt worden, der hier grafisch dargestellt ist.

Prozess Verwendung 4% Klimaschutzpauschale 

 

Eine Erläuterung zu dem Prozess ist in dieser Lesehilfe beschrieben:

Lesehilfe und Prozessbeschreibung 

 

In dem Prozess ist ein Onlinebogen zur Mitteilung der geplanten Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen.
Dieser steht hier zu Verfügung: Fragebogen zur 4% Klimaschutzpauschale

Bitte verwenden Sie diesen Fragebogen, wenn Sie vom Presbyterium ihrer Kirchengemeinde in unserem Kirchenkreis dazu legitimiert sind über Planungen zu berichten.

 

Das Beispielanschreiben der anderen Kirchengemeinden ist als Word-Vorlage hier verfügbar:

Vorlage Anschreiben Kirchengemeinden der Region

 

Bei diesbezüglichen Fragestellungen kann der Kirchenkreis, bzw. der Klimaschutzmanager kontaktiert werden.

Integriertes Klimaschutzkonzept des Kirchenkreises Soest-Arnsberg

Die Evangelische Kirche von Westfalen will bis 2040 klimaneutral werden (Landessynodalbeschluss vom Nov. 2019). Vor diesem Hintergrund hat der Evangelische Kirchenkreis Soest-Arnsberg als erster in der Landeskirche im April 2020 einen Klimaausschuss berufen mit dem Ziel, ein Klimaschutzkonzept zu entwickeln.

 

Ein erstes 'Klimaschutzkonzept' wurde entsprechend der synodalen Struktur nach einem umfänglichen Beratungsprozess mit dem Ziel einer hohen Akzeptanz und Mitwirkungsbereitschaft in den Kirchengemeinden auf der Sommersynode 2021 mit großer Mehrheit verabschiedet.

 

Es ist mit einer ersten Formulierung von Handlungsfeldern und Schritten zur Umsetzung unterlegt, bildet konkrete Vorhabeninhalte jedoch noch nicht ab.

 

Ziel ist es nun, ein integriertes Klimaschutzkonzept gem. den Förderrichtlinien zu erarbeiten, welches eine systematische Ist-Analyse für den Gebäudebereich und die Mobilität durchführt und die Potenziale eines nachhaltigen Klimaschutzes mit Treibhausgas-Bilanzierung beinhaltet, sowie Szenarien zur THG-Minderung für den Kirchenkreis und alle seine Gemeinden aufzeigen soll.

 

Das Vorhaben wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) getragen und durch den Projektträger Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH umgesetzt.
Das Projekt ist gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

Update:Dieses Integrierte Kimaschutzkonzept wurde vom KSV am 21.03.2024 verabschiedet! 

 

Informationen zum Förderprogamm dieses Projektes:

Titel der Förderung: KSI: Klimaschutzmanagement zur Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für den evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg
Laufzeit: 01.10.2022 bis 30.09.2024
Förderkennzeichen: 67K18426

Klimaschutzmanagement gefördert durch...

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Zukunft Umwelt Gesellschaft
Weiterführende Informationen zum Thema Klimaschutz im Ev. Kirchenkreis Soest-Arnsberg
Förderungen

Der Evangelische Kirchenkreis Soest-Arnsberg informiert seine Kirchengemeinden und Kitas sowie dazugehörige Stiftungen und Fördervereine auch zum Thema Fördermittel. Im Bereich "Fundraising" finden Sie weitere Informationen.

Christians for Future engagieren sich weltweit für den Klima- und Artenschutz. Auch in Soest.

Der Christians & Churches for Future Soest wurde 2022 der 1. Preis des Westfälischen Schöpfungspreises verliehen.

CCeFSoest

ÖKUMENISCHE NACHHALTIGKElTSPLATTFORM
Die Nachhaltigkeitsplattform trägt eine christliche Stimme nach dem Herz,
Kopf, Hand-Prinzip weit in die Gesellschaft. Sie schafft Aufmerksamkeit, leistet
Aufklärungsarbeit und motiviert zum Handeln.