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Impulse für das Verständnis von Gott

24.9.2026

Bewegende Ausstellung in der Auferstehungskirche mit Gottesdienst beendet

Passende Textzeilen aus Gedichten und mehr trugen Jutta Juchmann, Christina Stöcker, Stefan Wolf und Peter Jagoda im Rahmen einer szenischen Lesung in der Auferstehungskirche zum Thema der Ausstellung „Memento Mori“ vor.

Von Frank Albrecht

 

Arnsberg. Leben und Vergänglichkeit, das waren – ganz grob betrachtet – die Kernthemen der jüngsten Ausstellung dreier Künstler:innen in der Arnsberger Auferstehungskirche am Neumarkt. In einem Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Schäfer zum Abschluss der Ausstellung „Memento Mori“ wurden nun noch einmal Exponate der drei Kunstschaffenden im Rahmen des Gottesdienstes besprochen und lieferten Impulse für das Verständnis von Gott.

 

Im Beisein eines Teils der Künstler:innen zeigte sich die Auferstehungskirche auch am letzten Tag der bewegenden Ausstellung noch von dieser geprägt: Ein Sarg mit gesammelten Todesanzeigen, die Masken und die aus deinem Workshop stammenden Urnen von Arno Mester, die Fotokollagen mit Texten von Barbara Anneser und ihren Projektteilnehmenden sowie die Texte, Bilder und Objekte von Hartmut R. Schröger lieferten das passende Anschauungsmaterial zur Gestaltung des Gottesdienstes. Pfarrerin Claudia Schäfer hieß die Anwesenden in ihrer Begrüßung willkommen. Sie erklärte, dass jeweils ein Kunstwerk der ausstellenden Künstler:innen besprochen werde und rief dazu auf, sich auf die Aussagen in den Impulsen einzulassen.

 

Konkret wandten sich Pfarrerin Schäfer und Friedhelm Walter aus dem Presbyterium der Gemeinde im zweiten Teil des Gottesdienstes der Ausstellung und ihren Kunstwerken zu. So folgten der ersten Lesung aus dem „Buch der Prediger“ Gedanken von Claudia Schäfer zum Holz-Kunstwerk „Das Holzobjekt – Fertig!“ von Arno Mester. Sie beschrieb Aussage und Bedeutung des Begriffs „fertig“ und erinnerte an vielfältige Belastungen von Menschen im Alltag, die sich in chronischer Überlastung, mangelnder Selbstbestimmung und dem Verlust von echten Verbindungen zeigen könnten.

 

Zur zweiten Lesung aus dem „Buch der Korinther“ folgte die Besprechung einer Fotocollage mit Text aus dem Projekt von Barbara Anneser. Im Mittelpunkt der dritten und letzten Lesung aus dem Petrusbrief zur Ausstellung stand das Werk „Das Korn und der Zustand“ von Hartmut R. Schröger.

 

Zum Abschluss sorgte Kantorin Annika Eisenberg für die Musik zum Gesang von „Kleines Senfkorn Hoffnung“, das wie alle Lieder aus dem Gesangbuch „Lieder zwischen Himmel und Erde“ stammte, bevor vor dem abschließenden Vaterunser ein gemeinsames Gebet Werte wie Toleranz, Verständigung und Akzeptanz der Menschen untereinander in den Mittelpunkt rückte. Am letzten Tag der Ausstellung „Memento Mori“ nutzen schließlich viele Gottesdienstbesucher:innen sowie Gäste der szenischen Lesung am Nachmittag ihre Chance, die Wirkung der Ausstellung noch einmal ganz persönlich zu erfahren.

Pfarrerin Claudia Schäfer (re.) hatte die Kunstwerke von Barbara Anneser, Arno Mester und Hartmut R. Schröger in der Auferstehungskirche zu Gast, die ihre Umsetzung des Mottos dort zeigten.

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