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Späth-Orgel feiert Jubiläum
16.4.2026
Konzert am 26. April in der Petrikirche mit außergewöhnlichen Werken

Soest. Zum Jubiläumsjahr der Späth-Orgel steht das Instrument bei einem 1. Konzert in diesem Jahr in St. Petri im besonderen Fokus, da sie am 1. Advent vor zwanzig Jahren feierlich eingeweiht wurde. Aus diesem besonderen Anlass wird es über das Jahr 2026 verteilt verschiedene Konzertformate geben, die „die Königin der Instrumente“ in besonderem Maße würdigt und zum Klingen bringen soll.
Das Auftakt-Orgelkonzert zum 20-jährigen Jubiläumsjahr gestaltet Arisa Ishibashi, Kantorin und Organistin in Berlin (Neukölln), am Sonntag, 26. April um 17 Uhr in der Petrikirche. Sie war schon häufiger in St. Petri zu Gast, immer mit sehr ausgewählten Programmen.
In diesem Konzert wird sie ausschließlich französische Komponisten vom 18. bis zum 20. Jahrhundert zu Gehör bringen; Musik, die sich in ihren vielfältigen Klangfarben besonders gut auf der Späth-Orgel darstellen lässt.
Am Beginn steht ein feierlicher Einzug, „Cortège et Litanie“ von Marcel Dupré, gefolgt von einer Suite du deuxième ton des französischen Barockkomponisten Louis-Nicolas Clérambault. Als Ruhemoment in der Mitte dient eine Méditiation aus „Trois improvisations“ von Louis Vierne, eh am Ende als Hauptwerk und Höhepunkt des Konzertabends die großangelegte vierteilige Symphonie-Passion von Marcel Dupré erklingt.
Dieses live nicht so häufig zu erlebende große Orgelwerk erzählt in höchster musikalischer Kunstform das Leben Jesu Christi, beginnend bei der Welt, die auf seine Ankunft wartet über seine Geburt bis hin zu Kreuzigung und Auferstehung. Es lohnt sich also, sich dieses Eröffnungskonzert zur Jubiläumsreihe für die Späth-Orgel nicht entgehen zu lassen. Das Konzert findet bei freiem Eintritt statt. Spenden am Ausgang zur Finanzierung dessen sind erwünscht.
