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Regionalposaunenchor gegründet
12.3.2026
In der Region 7 geht es klangvoll in die Zukunft

Hüsten. Die drei Posaunenchöre in der Region 7, die in Hüsten, Meschede und Neheim ihren Dienst tun, sind alle, zum Teil auch durch die Corona-Pandemie, kleiner geworden. Die fünf Kirchengemeinden, außer den Genannten noch Arnsberg und Sundern, wachsen immer mehr zusammen. Es gibt zunehmend regionale Gottesdienste.
Kantorin Annika Eisenberg hatte darum die Idee, die vorhandenen Kräfte zu bündeln und die Posaunenchöre für solche Einsätze/Projekte zusammen zu bringen. So lud sie nach Hüsten zu einer Verständigungsprobe ein. Alle drei Posaunenchöre folgten der Einladung, und auch die Mescheder Chorleiterin Christine Wallnau-Töpfer und der Neheimer Chorleiter Dirk Beyrodt waren mitgekommen.
Die Probe begann mit ein paar kurzen Einblasübungen, worauf zunächst einige Choräle folgten. Danach ging es an freie, also nicht choralgebundene Bläserliteratur, wobei Kantorin Eisenberg zunächst gut spielbare, nicht zu schwere Stücke herausgesucht hatte, die von allen gut vom Blatt zu spielen waren. Ziel war dabei, die drei Chöre zu einem geschlossenen Klangkörper zusammen wachsen zu lassen. Das Zusammenspiel in einer größeren Runde als gewohnt machte allen viel Freude.
Im anschließenden Gespräch bei Kaffee und Keksen wurde über das weitere Vorgehen beraten. Es wurde beschlossen, dass nicht regelmäßig, sondern projektbezogen geprobt werden soll.
Der Regionalposaunenchor wird bei regionalen Gottesdiensten zum Einsatz kommen. Die ersten Termine sind bereits geplant: Christi Himmelfahrt (14. Mai) um 10 Uhr Open Air auf dem Kreuzberg in Arnsberg und am Reformationstag (31. Oktober) Abendgottesdienst in der Christuskirche in Meschede. Die jeweils drei Proben unter der Leitung von Kantorin Annika Eisenberg finden reihum zu den normalen Probenzeiten und -orten der beteiligten Chöre statt.
