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Eine echte Herausforderung
12.3.2026
Johannespassion ist eines der eindringlichsten Werke der Musikgeschichte

Soest. Mit der Johannespassion (BWV 245) schuf Johann Sebastian Bach eines der eindringlichsten Werke der geistlichen Musikgeschichte. Grundlage ist der biblische Text des Johannes-Evangeliums, dessen Tiefe Bach mit größter Sorgfalt und theologischer Sensibilität erschließt und hörbar macht. Seine Musik stellt sich bewusst in den Dienst des Evangeliums: Sie will den Text nicht überbieten, sondern seine Spannungen, seine Dramatik und seine geistliche Bedeutsamkeit zur Erscheinung bringen.
In dezidiert konturierten Turba-Chören, in den Worten des Evangelisten, in innigen Arien und kontemplativen Chorälen entfaltet sich die Passionsgeschichte mit großer innerer Emotionalität.
Dieses besondere Werk wird am Palmsonntag, 29. März, um 17 Uhr in der St. Petri-Kirche Soest aufgeführt. Neben der Kantorei wirken als Vokalsolisten Franziska Eberhard (Sopran), Friedemann Engelbert (Altus), Robert Reichinek (Tenor: Evangelist & Arien), Andreas Elias Post (Bass: Jesusworte), Felix Rathgeber (Bass: Pilatus & Arien), Konzertmeister Gregor van den Boom und das Orchester «La Réjouissance» (historische Instrumente) mit. Die Gesamtleitung hat Kantorin Annette Elisabeth Arnsmeier.
Karten sind ab sofort im Gemeindebüro, Petrikirchhof 10, Tel. 02921/13000, und in der Ritterschen Buchhandlung, Grandweg 1a erhältlich. Eintrittskarten können ebenfalls online über www.eventfrog.de/johannespassion-soest erwerben.
Am Samstag, 21. März 2026, findet anlässlich von Bachs 341. Geburtstag im Petrushaus ein Vortrag statt. Dort können Konzertbesucher und Interessierte einen Vortrag über die Johannespassion hören. Mit Bildern und Klangbeispielen gibt die Expertin Dr. Christine Blanken, stellvertretende Leiterin des Bacharchivs Leipzig, einen Einblick in Fakten und Mythen, die mit dem Oratorium verbunden sind. Der Eintritt ist frei.
