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Viele Wege zu mehr Miteinander

18.6.2026

Zwischen Vielfalt und Verbindung machten sich Mitarbeitende aus dem Kirchenkreis Soest-Arnsberg auf den Weg

Im Papierfliegercontest gemeinsam ans Ziel – das war eine der Aufgaben an Tag eins, die mit guter Laune und ordentlich Schwung im Team bewältigt wurde. Fotos: Julie Riede

Von Julie Riede

 

Kirchenkreis. „Gemeinsam unterschiedlich unterwegs“ – unter diesem Leitgedanken trafen sich Mitarbeitende des Kirchenkreis Soest-Arnsberg in Hofgeismar zu einer Klausurtagung. Im Mittelpunkt standen Austausch, neue Perspektiven und der gemeinsame Blick nach vorn.

Schon der Auftakt machte deutlich, was die drei Tage gestalten würde: ankommen, einander begegnen, ins Gespräch kommen.

 

Nach der Begrüßung und einer ersten Kennenlernphase wurde es inhaltlich lebendig. Die Regionen des Kirchenkreises sowie Fachbereiche stellten sich gegenseitig vor und gaben Einblicke in ihre je eigene Prägung – mit ihren Chancen, Herausforderungen und ganz unterschiedlichen Thematiken. Die Rückmeldungen der anderen Teilnehmenden sorgten für einen offenen und zugleich wertschätzenden Dialog.

 

Der erste Tag setzte damit einen wichtigen Impuls: nicht nur übereinander sprechen, sondern miteinander ins Gespräch kommen. Erste Ideen entstanden, wie gelingende Praxis aus den Gemeinden besser geteilt werden kann. Dabei wurde auch der Wunsch nach einer gemeinsamen Austauschplattform laut – eine Art digitale „Cloud“, in der Erfahrungen, Ideen und gute Beispiele unkompliziert miteinander geteilt werden können.

 

Am Freitag stand das Thema „Team“ im Mittelpunkt. In intensiven Einheiten mit Lisa Praß, Gemeindepädagogin und systemische Beraterin, sowie Pfarrer und Dozent Dr. Peter Böhlemann ging es um gelingende Zusammenarbeit und die Frage geistlicher Leitung zwischen individueller Verantwortung und gemeinsamer Gestaltung. Die Fragen nach Rollen, Vertrauen und gemeinsamer Ausrichtung prägten den Tag deutlich – und öffneten neue Perspektiven auf die Zusammenarbeit im Kirchenkreis.

 

Neben der inhaltlichen Arbeit kam auch das Miteinander nicht zu kurz: Ein besonderer Höhepunkt war der „Bunte Abend“, der mit viel Humor, Kreativität und guter Stimmung für spürbare Leichtigkeit sorgte und den Tag schwungvoll abrundete.

 

Der Samstag bot Raum, die gewonnenen Eindrücke zusammenzuführen und praktisch weiterzudenken. In einer abschließenden Einheit wurden die Erkenntnisse gebündelt und in Beziehung zur alltäglichen Arbeit gesetzt. Ein gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst bildete den geistlichen Abschluss der Klausur.

 

Über alle drei Tage hinweg blieb viel Zeit für Begegnungen zwischendurch – beim Essen, auf Wegen, in Gesprächen am Rande. Genau dort entstand das, was viele am Ende besonders hervorhoben: das Gefühl, Kolleginnen und Kollegen neu kennengelernt zu haben – oder Menschen, die man bislang kaum im Blick hatte, nun besser zu verstehen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv und von viel Wertschätzung geprägt.

 

So ging eine Klausurtagung zu Ende, die die Mitarbeitenden im Kirchenkreis nicht nur inhaltlich weitergebracht hat, sondern vor allem das Miteinander gestärkt hat – mit vielen Impulsen, neuer Nähe und der Erfahrung: Wir sind unterschiedlich unterwegs, aber wir gehören zusammen.

Zukunftsmusik? In großer Runde wurde gesungen, gespielt, diskutiert und sich intensiv ausgetauscht

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